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Wie Flightright fast ein Flugzeug pfändete

Beharrlichkeit zahlt sich aus

Eine Flugzeugpfändung geschieht nicht alle Tage. Dieser außergewöhnliche Flightright-Fall zeigt, dass Entschädigungsforderungen manchmal zu einem juristischen Krimi werden und dass sich Geduld und Beharrlichkeit gegenüber der Fluggesellschaft auszahlen.

Man hätte an einen verfrühten Aprilscherz denken können, als Gerichtsvollzieher Gerhard G. am 29. März 2016 beim Flughafen Salzburg anrief und fragte, wie er denn auf das Rollfeld käme, um ein Flugzeug der Thomas Cook Airlines zu pfänden – es war jedoch keiner.

22 Stunden Verspätung auf dem Weg in den Urlaub

Eine Passagierin wollte im Jahr 2012 mit Thomas Cook Airlines ins kubanische Varadero fliegen, um dem grauen Winter in Wien zu entkommen. Am Flughafen dann die Information: Der Start verzögert sich aufgrund eines technischen Defekts. Ganze 22 Stunden später war es dann endlich soweit und die Reise konnte beginnen.
Nach dem Urlaub erkundigte sich die Passagierin nach ihren Rechten im Fall einer Flugverspätung und forderte 600 Euro Entschädigung von Condor*. Die Fluggesellschaft lehnte ihre Forderung jedoch mit Verweis auf angebliche außergewöhnliche Umstände ab.

* Der Flug wurde bei Condor als Konzernbestandteil der Thomas Cook Group gebucht, letztendlich dann aber von Thomas Cook Airlines durchgeführt. Deswegen richtete die Kundin ihre Forderung zunächst an Condor.

Flightright bringt Bewegung in den Fall

Das wollte die Passagierin nicht auf sich sitzen lassen und wandte sich an Flightright. Das Fluggastrechte-Portal half der Kundin schließlich, ihre Entschädigung erfolgreich durchzusetzen. Dafür sollte sogar ein Flugzeug gepfändet werden.
Denn auch auf mehrmalige Aufforderung zahlte die Airline nicht. Unser österrreichische Vertragsanwalt brachte den Fall vor Gericht und erwirkte einen rechtskräftigen Titel. Doch auch hierauf zahlte die Airline nicht. Aus diesem Grund beauftragte der Anwalt einen Gerichtsvollzieher mit der Zwangsvollstreckung.
Erst als dieser sich am Flughafen Salzburg ankündigte, um ein Flugzeug der Airline zu pfänden, gab es eine Reaktion. Gerichtsvollzieher Gerhard G. kontaktierte den Flughafen, um Zugang zum Rollfeld und dem Flugzeug zu bekommen. Der Flughafenbetreiber fürchtete daraufhin, dass die Pfändungsaktion zu Verzögerungen im Betriebsablauf führen könnte und alarmierte Condor mit der Bitte, die Situation so schnell wie möglich zu regeln.

Condor entschuldigt sich

Condor beglich daraufhin sofort die noch ausstehende Entschädigungssumme der verspäteten Passagierin. Ein Sprecher der Fluggesellschaft entschuldigte sich gegenüber der Welt für den peinlichen Vorfall: "Der Kunde hatte ohne Zweifel diesen Anspruch. Als wir davon erfahren haben, haben wir sofort gezahlt. Wir entschuldigen uns, das ist nicht gut gelaufen." Angeblich sei ein Kommunikationsproblem zwischen der britischen Thomas Cook Airlines und der deutschen Condor der Grund für die lange Dauer des Falls gewesen.
Jonas Swarzenski, Leiter unserer Rechtsabteilung, hält die Erklärung von Condor für plausibel: "Dieser Fall ist definitiv nicht typisch. Ich gehe davon aus, dass die Unterlagen irgendwo zwischen Deutschland und Großbritannien verloren gegangen und auf irgendeinem Schreibtisch liegen geblieben sind. In der Regel dauern Gerichtsverfahren wenige Monate. Manchmal können wir auch nach 14 Tagen schon auszahlen."

Da Condor sofort reagierte und die Entschädigung auszahlte, musste der Gerichtsvollzieher das Thomas Cook-Flugzeug letztendlich doch nicht pfänden, sodass die Passagiere an diesem Morgen pünktlich in den Urlaub starten konnten.
Für die betroffene Passagierin nahm die Geschichte dank Flightright ein Happy End. Wir freuen uns mit ihr, dass sie ihr Recht gegenüber der Airline durchgesetzt hat.

Der Verbraucher steht bei uns im Mittelpunkt und es ist unsere Mission, Ihr Recht zu schützen und zu stärken. Deswegen lassen wir bei berechtigten Ansprüchen nicht locker und bleiben solange hartnäckig am Ball, bis die Airline die Entschädigung auszahlt.

Ihre Vorteile mit Flightright

7 Jahre Erfahrung

in der Durchsetzung von Fluggastrechten

98% Erfolgsquote

vor Gericht

Über 100 MIO € Entschädigung

für unsere Kunden durchgesetzt

Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit hat die Presse von dieser ungewöhnlichen Geschichte berichtet und somit einmal mehr auf das Thema Fluggastrechte aufmerksam gemacht:

„Als die Airline nicht zahlte, schaltete der wütende Kunde schließlich das Fluggastrechteportal Flightright ein“

„Peinlicher Besuch auf dem Rollfeld“

„Erst nachdem ein Gerichtsvollzieher mit Pfändung drohte, wurde die Forderung beglichen.“

„Some airlines use the tactic of blocking requests or taking so long that people give up“

„Eine Beinahepfändung eines Flugzeugs in Salzburg schlägt international Wellen“


Hatten auch Sie eine Flugverspätung oder Annullierung?

Viele Airlines zeigen sich ihren Passagieren gegenüber stur, wenn es um die rechtmäßige Entschädigung geht: Sie versuchen einer Zahlung zu entgehen und so Kosten zu sparen. Der oben beschriebene Fall zeigt aber, dass es sich lohnt, auf sein Recht zu bestehen. Mit Flightright haben Sie einen erfahrenen und kompetenten Partner an Ihrer Seite, der Ihr Recht für Sie durchsetzt und auch aufwändige Fälle nicht scheut. Damit Sie Ihre Entschädigung erhalten, greifen wir auch gerne mal zu außergewöhnlichen Maßnahmen.

Prüfen Sie jetzt Ihren Anspruch und sichern auch Sie sich Ihre Entschädigung.

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