Osterferienvergleich: Flugzahlen lassen auf starken Flugsommer schließen

  • 27 April 2022

Das Flugaufkommen über die Osterferien zeigt: Aufgehobene Reisewarnungen, der Impffortschritt und eine nachlassende Angst, sich zu infizieren, wirken sich positiv auf die Flugbereitschaft der Deutschen aus. Claudia Brosche, Fluggastrechtsexpertin bei Flightright, sieht die Airlines und Flughäfen jetzt daher in der Pflicht, sich auf einen Anstieg an Flugreisenden im Sommer entsprechend vorzubereiten. Sie empfiehlt Fluggästen, Verspätungen oder Flugausfälle nicht hinzunehmen, sondern sich vorab zu schützen oder im Nachhinein Ansprüche prüfen zu lassen.

Starke Zunahme der Abflüge aus Deutschland

Die deutschen Flughäfen verzeichneten während der Osterferien insgesamt 44.140 Abflüge, was einen Anstieg von 171 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, in dem 16.285 Abflüge registriert wurden. Im ersten Corona-Jahr 2020 starteten in den Osterferien hierzulande lediglich 11.953 Flugzeuge. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019, in denen insgesamt 90.487 Flüge in der Osterzeit gezählt wurden, besteht zwar immer noch eine große Differenz, Claudia Brosche schätzt aber, dass sich die Abflüge über das Gesamtjahr weiter angleichen werden. „Der positive Trend wird sich bis zum Sommer fortsetzen. Ob er über das gesamte Jahr hält, hängt davon ab, ob neue Virusmutationen das Reisen wieder schwieriger machen. Airlines dürfen den Anstieg der Reisenden nicht als Ausrede dafür nutzen, dass Flüge verspätet sind oder ganz ausfallen. In solchen Fällen sind die Ansprüche der Reisenden ganz klar durch die EU-Fluggastrechteverordnung geregelt und Fluggastrechtsportale wie Flightright helfen, diese Ansprüche durchzusetzen.”

Osterferienvergleich

Reisende haben genug mitgemacht

Die Fluggastrechtsexpertin sieht die Airlines in der Pflicht, trotz steigender Passagierzahlen, für einen reibungslosen Reiseablauf zu sorgen. Denn die Fluggäste haben über die letzten zwei Jahre “genug erlitten”. So akzeptierten sie beispielsweise Fluggutscheine der Airlines für ausgefallene Flüge, anstatt sich den Ticketpreis erstatten zu lassen. Außerdem nahmen sie aufgrund der Pandemie kurzfristige Annullierungen und lange Wartezeiten an Flughäfen in Kauf. „Die Airlines sollten jetzt trotz des Zuwachses an Reisenden so schnell wie möglich eine Servicequalität wie vor Beginn der Pandemie sicherstellen. Die Fluggäste mussten während dieser schweren Zeit viel auf sich nehmen. Jetzt gilt es von Seiten der Airlines, das Vertrauen von Fluggästen zurückzugewinnen und sie wieder schnell und sicher an ihr Ziel zu bringen”, so Brosche weiter.

Die nächste Reise einfach und schnell absichern

Falls es mit dem reibungslosen Reiseablauf doch einmal nicht klappen sollte und um besser gegen Flugverspätungen und -ausfälle vorbereitet zu sein, hat Flightright einen neuen Service ins Leben gerufen. Flightright FirstClass bietet bei Flugausfall, großer Verspätung und verpasstem Anschluss rund um die Uhr eine Sofortprüfung folgender Lösungen an: Schnelle Ersatzflüge mit Kostenübernahme, vollständige Ticketerstattung oder Entschädigung nach EU-Recht. Oft gibt es sogar einen Lounge-Zugang zum Entspannen. Der Service muss lediglich vor Bekanntwerden des Flugproblems gebucht werden, damit Flightright tätig werden kann. „Das Ziel dieses Services ist es, Barrieren und Unsicherheiten bei der Buchung von Flugreisen zu minimieren und Reisenden einen erholsamen Urlaub zu ermöglichen”, betont Brosche.

Disclaimer

Alle Angaben zu den Abflügen basieren auf den uns zur Verfügung stehenden Daten. Die Daten sind verlässlich, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie erfassen die Abflüge von den deutschen Flughäfen und die Zeiträume vom 01.04 bis 03.05.2019, 25.03 bis 27.04.2020, 24.03 bis 19.04.2021 und vom 01.04 bis 26.04.2022.