Koffer packen leicht gemacht: Tipps und Checkliste

  • 24 Mai 2022
Koffer packen

Den stressigen Alltag ausblenden und zwei Wochen lang nicht für Arbeitgebererreichbar sein. In den Urlaub fahren wir doch alle gerne. Doch wer das eine will, muss wohl oder übel auch andere Aufgaben erfüllen. Hand aufs Herz: Mögen Sie es, vor einer Reise den Koffer zu packen? Sollte dies so sein, gehören sie wohl zu einer sehr seltenen Gattung. Schließlich empfindet es ein Großteil der Gesellschaft als stressig, vor Reiseantritt die passenden Utensilien zusammenzusuchen. Insbesondere lange Reisen in abgelegene Orte der Erde erhöhen den Druck, auch wirklich alles wichtige mitzunehmen. 

Hat man die Koffer dann einmal gepackt, kündigt sich bereits nach Klicken der Kofferverschlüsse bei viele Reisenden ein ungutes Bauchgefühl an. Über allem schwebt die Frage “Haben wir auch wirklich alles dabei?” wie ein Damoklesschwert. Damit Sie sich nicht derart stressen müssen, haben wir ein paar praktische Tipps zum Koffer packen zusammengestellt. Dazu gehört unter anderem Checkliste zum Kofferpacken, die dafür sorgt, dass Sie gar nichts vergessen können. So können Sie den nächsten Urlaub nach dem Motto „Koffer packen und weg“ antreten. 

Was gehört in den Koffer für die Reise?

Kann mein Koffer alle meine wichtigsten Urlaubs- und Reise-Gadgets aufnehmen? Diese Frage wird häufig von Reisenden gestellt. Damit Sie aus Zeitdruck nicht wahllose Dinge mit auf Reisen nehmen, ist es wichtig, dass Sie frühzeitig mit dem Packen anfangen. Stress kann hier nämlich eine Blockade auslösen, bei der es nicht selten dazu kommt, dass man essenzielle Dinge vergisst. Hier kann eine Checkliste helfen. Diese lässt sich natürlich nicht pauschal für jeden Urlaub anwenden. So wird man in der Karibik sicherlich weniger dicke Winterkleider benötigen als bei einem Wochenendtrip in die verschneiten Wälder Lapplands. Die erste Frage ist deshalb, welche klimatischen Bedingungen am Reiseziel herrschen. Hiervon hängt ab, ob Sie Sommer- oder Winterkleidung mitnehmen. Weiterhin sollte man sich vor Augen führen, welche Aktivitäten vor Ort anstehen. Handelt es sich um einen Aktivurlaub, der zu einem Großteil aus sportlichen Unternehmungen besteht? 

Oder machen Sie einen Städtetrip, bei dem Sie am Abend gerne schick essen gehen möchten? Während das eine natürlich praktische Outdoor-Kleidung erfordert, sollten Sie beim anderen Fall unbedingt Platz für Kleid oder Hemd im Koffer freihalten. Handelt es sich um eine Mischung aus beidem, muss man den Mittelweg finden. Damit wären die Kleidungsstücke bereits abgehakt. Nun müssen Sie sich allerdings Gedanken um weitere Hilfsmittel machen. Sind diese nämlich bereits vor Ort, kann man sich eine Mitnahme und damit auch jede Menge Platz im Koffer sparen. Klassische Beispiele hierfür ist die Ausstattung des Hotels. Nehmen Sie zum Beispiel unter die Lupe, ob Dinge wie Bademantel, Föhn oder Pflegeprodukte bereits auf dem Hotelzimmer bereitstehen. Ist dies der Fall, müssen Sie diese gar nicht erst mitnehmen. 

Zu guter Letzt ist es wichtig, dass Sie auch Alltägliches nicht vergessen. Insbesondere Smartphone inkl. Ladegerät, Kopfhörer für den Flieger, ein gutes Buch, das Portemonnaie und und und. Hier müssen Sie sich vor Augen führen, was Sie im Alltag benötigen. Was nämlich Zuhause unverzichtbar ist, werden Sie auch im Urlaub benötigen. Auf Ihre persönliche Checkliste sollten Sie primär dann großen Wert legen, wenn Sie in abgelegene Regionen der Erde reisen. Während Sie in einer Großstadt problemlos Kleidungsstücke oder technische Geräte nachkaufen können, ist dies im Dschungel nicht ganz so einfach. Um Ihnen etwas Arbeit abzunehmen, haben wir für Sie ein paar praktische Checklisten für das Kofferpacken zusammengestellt. Diese sind nach Reisezielen unterteilt. 

Koffer packen – Checkliste

Es gibt nicht die eine Checkliste für das Packen Ihres Koffers. Vielmehr spielt dabei eine große Rolle wo es hingeht und welche Aktivitäten Sie planen. Wir haben ein paar Checklisten für gängige Reisetypen zusammengestellt. Hier können Sie sich ganz einfach die passende herauspicken. 

  • Strandurlaub

Sie möchten vom stressigen Alltag abschalten und einfach nur ein paar Tage am weißen Sandstrand liegen? Dann dürfte in den meisten Fällen wohl bereits ein Mini-Koffer genügen. Schließlich benötigen Sie für einen solchen Entspannungsurlaub bei hohen Temperaturen und ohne viel Aktivitäten nicht viel Gepäck. Zur Basisausstattung gehören zweifelsohne Badehose, Badeanzug oder Bikini. Wahlweise können Sie auch eine passende Kopfbedeckung einpacken, um dem Sonnenstich zu entgehen. Allerdings handelt es sich bei Strohhüten oder anderen Accessoires, die gleichsam den Kopf vor der Sonneneinstrahlung schützen, immer auch um ein willkommenes Erinnerungsstück, das man sich vor Ort kaufen kann. 

Wo wir gerade beim Schutz vor der Sonne sind: vergessen Sie unbedingt nicht Ihre Sonnencreme. Da man selbst im entspanntesten Strandurlaub einmal von der Sonnenliege aufstehen muss, sollten Sie auch das passende Schuhwerk nicht vergessen. Nichts passt besser zu einem Sommerurlaub als Sandalen oder Flip-Flops. Um beim Abendessen keine herabwürdigenden Blicke auf sich zu ziehen, sollten Sie auf Badehose oder Bikini lieber verzichten. Hier eignen sich leichte Sommerkleider bzw. luftige Hemden. Packen Sie davon am besten mehrere Ausführungen ein und schon sind Sie bestens gerüstet für den perfekten Strandurlaub. 

  • Städtetrip

Wer den Urlaub nutzt, um neue Städte zu erkunden, sollte in der Regel zu einem größeren Koffer greifen. Dies ist zumindest dann der Fall, wenn es sich nicht nur um einen Wochenendtrip, sondern um einen ausgewachsenen mehrtägigen Urlaub handeln soll. Da Städtetrips in der Regel nicht im Hotelzimmer verbracht werden, sondern aus mehrstündigen Spaziergängen zwischen Häuserschluchten bestehen, ist ein zuverlässiges und bequemes Schuhwerk unerlässlich. Andernfalls drohen bereits am ersten Abend Blasen an den Füßen. Hierbei ist es wichtig, dass Sie keine nagelneuen Schuhe anziehen, deren Tragekomfort Sie noch nicht getestet haben. 

Heben Sie sich diese lieber für das schicke Abendessen in der Innenstadt auf. Je nach Wetter sollten Sie auch beim Rest der Kleidung auf eine Mischung aus guter Optik, aber auch Praktikabilität setzen. Von kurzen Shorts und T-Shirt bzw. Sommerkleid bis hin zu dicker Daunenjacke ist hier alles möglich. Sollte es nicht allzu warm sein, lohnt sich unter anderem eine Jacke mit praktischen Innentaschen, die man bei Bedarf per Reißverschluss schließen kann. Hier finden dann Wertsachen wie Portemonnaie und Smartphone Platz, um sie vor Langfingern zu schützen.

  • Aktivurlaub

Immer mehr Menschen nutzen den Urlaub, um etwas für ihre körperliche Fitness zu tun und abschalten zu können. Insbesondere Wanderurlaube in bergigen Regionen werden auch bei der jungen Bevölkerung immer beliebter. Doch auch hier sei das richtige Reisegepäck angeraten. Ansonsten wird aus dem Aktivurlaub schnell ein Aufenthalt im örtlichen Krankenhaus. Insbesondere das richtige Schuhwerk darf keinesfalls unterschätzt werden. Lassen Sie die leichten Sneaker am besten gleich zu Hause und halten Sie den Platz lieber für zuverlässige, hohe Wanderschuhe frei, die angeknacksten Knöcheln vorbeugen. Auch die übrige Kleidung sollte bestens auf das Wandern abgestimmt sein. Hier ist ein atmungsaktives T-Shirt nebst passender Jacke unerlässlich. Da mit steigender Höhe erfahrungsgemäß auch die Temperaturen sinken, sollte man auch einen Pullover mitnehmen. 

Wer sich für einen Aktivurlaub entscheidet, sollte an alle Eventualitäten denken. In manchen Regionen ist aufgrund fehlender Netzabdeckung mit dem Smartphone nicht mehr viel anzufangen. Doch das Schweizer Taschenmesser des 21. Jahrhunderts können Sie gekonnt mit althergebrachten Dingen ersetzen. So sollten Sie eine Karte nebst Kompass für den Notfall in ihr Reisegepäck stecken. Zu guter Letzt empfehlen wir einen Rucksack, der gleich als Handgepäck mit in den Flieger genommen werden kann. Hier finden Wasser und Snacks für die tägliche Herausforderung Platz. Wie bei allen anderen Urlauben auch sollten Sie beim Wander- oder anderweitigen Aktivurlaub keinesfalls Ihre Reiseapotheke vergessen. Hiermit lassen sich kleine Wunden schnell versorgen. 

Wann sollte man anfangen den Koffer zu packen?

Einer der größten Feinde beim Kofferpacken ist wohl der Zeitdruck. Je näher der Urlaub rückt, umso größer wird der innere Schweinehund, endlich mit dem Packen zu beginnen. Dabei können Sie das Packen selbst problemlos einen Tag vor Abflug erledigen. Damit Sie hierbei nichts vergessen, ist eine handgeschriebene Checkliste der beste Helfer, den Sie haben können. Diese ist nämlich der Erfolgsgarant, wenn Sie anstreben nach dem Verfahren „Koffer packen leicht gemacht“ zu agieren. Am besten erstellen Sie diese bereits ein bis zwei Wochen vor Reiseantritt. Schließlich können Sie so beispielsweise noch einmal gegenchecken, ob Ihre Reiseapotheke noch vollständig ist oder die Badehose aus dem letzten Sommerurlaub überhaupt noch passt. 

Wie packt man platzsparend einen Koffer?

Für viele ist die Herausforderung beim Kofferpacken nicht unbedingt das Finden der notwendigen Utensilien und Kleidungsstücke. Es hapert vielmehr häufig an dem Platz, den der Koffer zur Verfügung hat. Umso wichtiger ist es, dass man einen Koffer platzsparend packen kann. Dabei muss man häufig gar keine Dinge Zuhause lassen. Vielmehr ist es eine Frage der Technik. Hierbei gibt es einige praktische Tricks, die man beim Packen seines Koffers im Hinterkopf behalten kann. 

Koffer packen wie ein Profi – unsere Tipps

Ein leider viel zu selten zum Einsatz kommender Trick ist das Falten von Kleidungsstücken. Verstaut man Hosen, T-Shirts und Pullover im zusammengelegten Zustand im Koffer, nehmen diese allerdings weit mehr Platz ein, als wenn man sie kurzerhand einrollt. Auf diese Weise können Sie selbst Hemden in Koffer packen. Auch wenn es erstaunlich klingen mag, zerknittern diese in diesem Fall weniger, als wenn Sie sie übereinander stapeln. Um dennoch ärgerlichen Falten vorzubeugen, können Sie kurzerhand ein platzsparendes Reisebügeleisen mitnehmen. Ein weiterer Trick, der nicht wirklich ökologisch, dafür aber äußerst platzsparend ist, ist das Vakuumieren der Kleidung. 

Insbesondere Unterwäsche lässt sich in kleinen Vakuumbeuteln auf eine verschwindend geringe Größe schrumpfen. Allerdings sollten Sie nicht vergessen, dass Sie auch für die Rückreise noch passende Vakuumbeutel nebst Vakuumiergerät benötigen. Ansonsten werden Sie vor dem Rückflug den Koffer nicht schließen können. Weiterhin raten wir Ihnen dazu, sich auf die Ausstattung moderner Hotels zu verlassen. Da es hier in der Regel einen Föhn, Handtücher und sogar Hygieneprodukte gibt, können diese getrost zu Hause bleiben. 

Sollte dies nicht der Fall sein, gibt es zumindest bei Shampoo, Duschbad und Co. einen passenden Trick. Hierfür sollten Sie einfach Probegrößen aufheben, die Sie in der Parfümerie Ihres Vertrauens erhalten haben. Eine weitere Methode zum Platz sparen ist die richtige Reihenfolge des Packens. So sollten Sie zunächst schwere Gegenstände wie Bücher in den Koffer legen. Anschließend sollten leichtere Gegenstände wie Hemden und Blusen folgen. Die entstehenden Lücken füllen Sie mit kleinerem Gut. 

Wie viel packen für 2 Wochen?

Wie viel man für einen zweiwöchigen Urlaub benötigt, lässt sich pauschal nicht beantworten. Schließlich kann dies bei jeder Person anders sein. Achten Sie doch einfach darauf, welche Kleidungsstücke Sie im Alltag innerhalb von 14 Tagen benötigen. So sehen Sie, wie viel Sie tatsächlich benötigen. Möglicherweise gibt es in Ihrer Unterkunft vor Ort sogar eine Waschmaschine. In diesem Fall genügt häufig bereits die Menge an Kleidungsstücken, die Sie für eine Woche benötigen.

Was darf man nicht in den Koffer packen?

Aus Sicherheitsgründen gibt es einige Dinge, die im Reisekoffer in der Regel verboten sind. Hierzu gehören unter anderem Feuerzeuge, große Powerbanks, E-Zigaretten und Substanzen, die entzündbar sind. Natürlich sind auch Waffen strengstens verboten. Sollten Sie verschreibungspflichtige Medikamente bei sich führen, empfehlen wir Ihnen außerdem, ein passendes ärztliches Attest bei sich zu tragen. Die Vorgaben für das Handgepäck sind weit strenger. Hier dürfen Sie beispielsweise maximal 100 ml an Flüssigkeiten mit sich führen. Im besten Fall sollten Sie sich vor Reiseantritt bei Ihrer Airline über die Sicherheitsbestimmungen informieren. 

Wie reklamiert man verlorene Koffer (Gepäck)?

Als Grundlage für Gepäckverlust und -beschädigung hilft das Montrealer Übereinkommen allen Reisenden weiter. Darin sind Rechte und Meldepflichten festgehalten. Ist ein Koffer mehr als 21 Tage verspätet, gilt er als verloren. Die Höchstsumme, die für einen verlorenen Koffer erstattet wird, beträgt rund 1.385 Euro (abzüglich der Erfolgsprovision).

Wir hoffen, dass euch der Beitrag gefallen hat! Neben dem Koffer haben wir für Sie einige Tipps zum Reisen mit Handgepäck vorbereitet.

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