logotype-horizontal-white

Flightright Portal

Anmelden

Sie haben noch kein Konto? Registrieren

Osterferien 2026: Diese Airlines und Flughäfen in Deutschland hatten die meisten Verspätungen

21.4.2026
  • Durchschnittliche Verspätungsquote in den Osterferien gesunken 

  • Weeze mit der höchsten Verspätungsquote, München unter den pünktlichsten Flughäfen 

  • Lufthansa verbessert sich bei Verspätungen, streicht aber weiterhin tausende Flüge aufgrund von Streiks 

Flightright, das führende Portal zur Durchsetzung von Fluggastrechten, hat die Flugzahlen in Deutschland während der Osterferien 2026 ausgewertet. Das Ergebnis: Die durchschnittliche Verspätungsquote von mehr als 15 Minuten ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Lag sie in den Osterferien 2025 noch bei 29,5 Prozent, waren es in den Osterferien 2026 nur noch 22,2 Prozent. Dennoch blieb die Belastung für viele Flugreisende hoch, insbesondere an kleineren und mittelgroßen Flughäfen sowie bei einzelnen Airlines. 

Hohe Unterschiede bei deutschen Flughäfen 

Besonders auffällig war in den Osterferien 2026 der Flughafen Weeze mit einer Verspätungsquote von 55,3 Prozent. Auch Baden Airpark mit 36,3 Prozent, Frankfurt-Hahn mit 32,3 Prozent, Memmingen mit 31,4 Prozent und Köln/Bonn mit 31,2 Prozent verzeichneten besonders viele verspätete Flüge. Deutlich besser schnitten dagegen Bremen mit 16,9 Prozent, München mit 18,6 Prozent, Leipzig mit 19,8 Prozent, Frankfurt mit 20,3 Prozent und Stuttgart mit 20,6 Prozent ab. 

Diese Airlines waren besonders pünktlich – und diese nicht 

Auch bei den Airlines zeigten sich große Unterschiede. Die höchsten Verspätungsquoten verzeichneten Ryanair mit 40,0 Prozent, easyJet mit 39,3 Prozent, SunExpress mit 37,3 Prozent, Pegasus mit 35,6 Prozent und British Airways mit 34,0 Prozent. Am besten schnitten dagegen Lufthansa und Air Dolomiti mit jeweils 13,6 Prozent ab, gefolgt von Lufthansa City Airlines mit 15,5 Prozent, Austrian Airlines mit 16,7 Prozent und Vueling mit 17,0 Prozent. 

„Die Osterferien 2026 zeigen, dass sich die Lage im Vergleich zum Vorjahr zwar insgesamt verbessert hat, Flugreisende aber noch immer mit erheblichen Verspätungen rechnen müssen. Gerade an einzelnen Flughäfen und bei bestimmten Airlines bleibt die Belastung hoch“, sagt Feyza Türkön, Fluggastrechtsexpertin bei Flightright. 

Lufthansa verantwortet den Großteil der Ausfälle 

Trotz besserer Werte bei der Pünktlichkeit blieb Lufthansa für viele Passagiere ein Unsicherheitsfaktor. Von insgesamt 3.929 gestrichenen Gesamtabflügen während der Osterferien entfielen 3.759 auf Lufthansa. Das entspricht einer Stornierungsquote von 14,89 Prozent aller Abflüge der Lufthansa aus Deutschland in dieser Zeit. Damit hat Lufthansa aufgrund der Streiks in diesem Zeitraum mehr Flüge gestrichen als alle übrigen Airlines in Deutschland zusammen. Diese kamen im selben Zeitraum gemeinsam auf 170 Ausfälle.

„Lufthansa war in den Osterferien zwar nicht die unpünktlichste Airline, aber für viele Reisende trotzdem das größte Risiko. Fast alle gestrichenen Flüge entfielen auf Lufthansa. Das zeigt, wie massiv sich die Streiks der letzten Wochen auf Passagiere ausgewirkt haben“, so Türkön. 

Disclaimer:    

Alle Angaben der Pressemitteilung basieren auf den uns zur Verfügung stehenden Daten. Die Daten sind zuverlässig, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie erfassen die Abflüge aus Deutschland für den Zeitraum vom 20.03.2026 bis zum 19.04.2026. Die angegebenen Verspätungszahlen beziehen sich auf Flüge mit einer Ankunftsverspätung von mindestens 15 Minuten am Zielort.